Im Kreis der Ahnen
Ahnenarbeit, Vergebung und Versöhnung
Was haben wir von unseren Ahnen empfangen?
Was dürfen wir bewahren – und was darf mit uns enden?
Unsere Ahnen sind all jene Menschen, die vor uns gelebt haben: unsere Eltern und Großeltern, ihre Eltern und Großeltern und all die Generationen vor ihnen. Mit ihnen sind wir auf vielfältige Weise verbunden – durch unsere Herkunft, unsere Geschichte, unsere Prägungen und das, was innerhalb einer Familie über Generationen weitergegeben wird.
In jeder Ahnenlinie finden sich Geschichten von Liebe und Verbundenheit, von Mut und Lebenskräften, aber auch von Verlust, Schuld, Angst, Konflikten und ungelösten Erfahrungen. Manches davon kann in Form von Überzeugungen, Verhaltensmustern oder familiären Dynamiken bis in unser eigenes Leben hineinwirken.
Die schamanische Ahnenarbeit lädt dazu ein, diesen Verbindungen achtsam zu begegnen. Wir wenden uns dem Ahnenfeld zu, um wahrzunehmen, was uns stärkt, was uns vielleicht noch bindet und was wir nicht länger tragen möchten.
Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit zu verändern. Es geht vielmehr darum, unseren eigenen Platz in der Ahnenlinie zu finden, Würdigung und Frieden zu ermöglichen und das, was nicht zu uns gehört, in Achtung zurückzugeben.
Vergebung und Versöhnung
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit wird die Vergebung sein.
Manchmal halten uns alte Verletzungen, Schuldgefühle, Wut, Angst oder das Gefühl von Unrecht an vergangenen Geschehnissen fest. Vergebung bedeutet dabei nicht, Geschehenes gutzuheißen, zu vergessen oder Grenzen aufzugeben. Sie kann vielmehr ein Weg sein, sich aus alten Bindungen zu lösen und die eigene Lebensenergie wieder für den eigenen Weg zur Verfügung zu haben.
Wir werden verschiedene Wege und Rituale der Vergebung kennenlernen und praktisch erfahren. Dabei arbeiten wir unter anderem mit dem hawaiianischen Vergebungsritual Ho'oponopono sowie mit schamanischen Ritualen und Übungen.
Auch die Begegnung mit hilfreichen und weisen Ahnen kann Teil dieser Arbeit sein. Vielleicht entdecken wir dabei Ressourcen, Kraft und Qualitäten, die in unserer Ahnenlinie bereits vorhanden sind und die uns auf unserem eigenen Weg unterstützen können.
Ein Wochenende für deine Wurzeln und deinen eigenen Weg
An diesem Wochenende verbinden wir theoretischen Input mit viel praktischer und persönlicher Arbeit. Durch schamanische Reisen, Rituale, Übungen und Austausch entsteht Raum, um eigene Themen zu erforschen und neue Erfahrungen zu machen.
Dabei können Fragen entstehen wie:
Was trage ich aus meiner Ahnenlinie?
Was stärkt mich und darf weiterleben?
Was gehört nicht mehr zu mir?
Was möchte ich in Frieden zurückgeben?
Und welchen Weg möchte ich selbst weitergehen?
Du brauchst keine fertige Antwort mitzubringen. Es geht darum, dich auf eine achtsame Begegnung mit deinen Wurzeln einzulassen und dem Raum zu geben, was sich zeigen möchte.
Voraussetzung: gute Kenntnisse und Sicherheit im schamanischen Reisen
Termin 2026
17.-18. Oktober 2026
Zeiten: am 1. Tag von 10 bis 21 Uhr und am 2. Tag von 10 bis 15 Uhr.
Ort: Seminarraum Rotes Haus in Karlsruhe-Rüppurr
Kosten: 390,-€
Die Seminare finden jeweils ab 4 Teilnehmern statt; eine Anmeldung bis spätestens zwei Wochen vorher ist daher erbeten. Anmeldeschluss 03.10.26