Im Kreis der Ahnen
- Ahnenarbeit, Vergebung und Versöhnung
"Unsere Blutsverwandten haben uns viele gute Samen übertragen, aber ebenso auch viele negative. Es liegt an uns, so zu praktizieren, dass wir die positiven Samen stärken und die negativen Samen schwächen und transformieren."
Thich Nhat Hanh (buddhistischer Mönch)
Was haben wir von unseren Ahnen empfangen?
Was dürfen wir bewahren – und was darf mit uns enden?
Unsere Ahnen sind all jene Menschen, die vor uns gelebt haben: unsere Eltern und Großeltern, ihre Eltern und Großeltern und all die Generationen vor ihnen. Mit ihnen sind wir auf vielfältige Weise verbunden – durch unsere Herkunft, unsere Geschichte, unsere Prägungen und das, was innerhalb einer Familie über Generationen weitergegeben wird.
In jeder Ahnenlinie finden sich Geschichten von Liebe und Verbundenheit, von Mut und Lebenskräften, aber auch von Verlust, Schuld, Angst, Konflikten und ungelösten Erfahrungen. Manches davon kann in Form von Überzeugungen, Verhaltensmustern oder familiären Dynamiken bis in unser eigenes Leben hineinwirken.
Die schamanische Ahnenarbeit lädt dazu ein, diesen Verbindungen achtsam zu begegnen. Wir wenden uns dem Ahnenfeld zu, um wahrzunehmen, was uns stärkt, was uns vielleicht noch bindet und was wir nicht länger tragen möchten.
Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit zu verändern. Es geht vielmehr darum, unseren eigenen Platz in der Ahnenlinie zu finden, Würdigung und Frieden zu ermöglichen und das, was nicht zu uns gehört, in Achtung zurückzugeben.
Vergebung und Versöhnung
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit wird die Vergebung sein.
Manchmal halten uns alte Verletzungen, Schuldgefühle, Wut, Angst oder das Gefühl von Unrecht an vergangenen Geschehnissen fest. Vergebung bedeutet dabei nicht, Geschehenes gutzuheißen, zu vergessen oder Grenzen aufzugeben. Sie kann vielmehr ein Weg sein, sich aus alten Bindungen zu lösen und die eigene Lebensenergie wieder für den eigenen Weg zur Verfügung zu haben.
Wir werden Rituale der Vergebung kennenlernen und praktisch erfahren. Dabei arbeiten wir unter anderem mit dem hawaiianischen Vergebungsritual Ho'oponopono sowie mit schamanischen Ritualen und Übungen.
Auch die Begegnung mit hilfreichen und weisen Ahnen kann Teil dieser Arbeit sein. Vielleicht entdecken wir dabei Ressourcen, Kraft und Qualitäten, die in unserer Ahnenlinie bereits vorhanden sind und die uns auf unserem eigenen Weg unterstützen können.
Ein Tag für deine Wurzeln und deinen eigenen Weg
An diesem Tag verbinden wir theoretischen Input mit viel praktischer und persönlicher Arbeit. Durch Rituale, Übungen, Aufstellungen und Austausch entsteht Raum, um eigene Themen zu erforschen und neue Erfahrungen zu machen.
Dabei können Fragen entstehen wie:
Was trage ich aus meiner Ahnenlinie?
Was stärkt mich und darf weiterleben?
Was gehört nicht mehr zu mir?
Was möchte ich in Frieden zurückgeben?
Und welchen Weg möchte ich selbst weitergehen?
Du brauchst keine fertige Antwort mitzubringen. Es geht darum, dich auf eine achtsame Begegnung mit deinen Wurzeln einzulassen und dem Raum zu geben, was sich zeigen möchte.
Die Klärung des Ahnenfeldes bringt Heilung in deine Ahnenreihen. Dadurch kann diese Arbeit viel Licht und Segen in dein Leben bringen, und auch in das Feld aller, die nach uns kommen werden.
Termin 2026
am Samstag, den 19. Dezember 2026
von 10 bis 18 Uhr incl. Mittagspause
in Karlsruhe-Rüppurr, Rotes Haus
Kosten: 190 Euro
Anmeldung
Teilnehmerstimmen:
Liebe Katja,
danke für die liebevolle Begleitung im Kreis der Ahnen. Es war eine schöne und kraftvolle Erfahrung! Roland F., Karlsruhe